Hier wachsen Ideen Unsere Partner Anfahrt
Dein Bellandris Blog Tipps & Tricks

Den Garten richtig bewässern

Im Sommer erwarten uns bestimmt wieder viele heiße Tage. Vor allem Pflanzen und der Rasen leiden schnell unter hohen Temperaturen und Trockenheit. Doch mit schlauen Bewässerungsideen kommen auch sie gut über den Sommer.

Im Sommer benötigen Pflanzen bei längerer Trockenheit regelmäßig Wasser. Allgemein gilt, wie auch beim Rasen, dass es für die Pflanzen am besten ist, wenn sie alle paar Tage durchdringend gewässert werden, anstatt täglich ein bisschen. So bilden sie tiefreichende Wurzeln und werden resistenter gegen Trockenheit. Vor allem Pflanzen mit großen Blättern, wie Hortensien, verdunsten mehr Wasser. Hängen die Blätter, benötigen die Pflanzen Wasser. Beetpflanzen sollten besser nicht mit dem Rasensprenger gewässert werden, da dies bei empfindlichen Pflanzen wie z.B. Rosen den Pilzbefall fördert. Hier greift man besser zur Gießkanne oder zum Schlauch und gießt nur den Fuß der Pflanzen.

Wann darf geschnitten werden?

Ein radikaler Rückschnitt oder gar das Entfernen einer Hecke ist laut Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) nur in der Zeit von Oktober bis Februar erlaubt. Der Hauptschnitt erfolgt also im Winter, so dass die Hecken im Frühjahr kräftig austreiben können. Zwischen dem 1. März und dem 30. September darf nur ein schonender Form- und Pflegeschnitt vorgenommen werden. Grund dafür ist der Schutz von Brutstätten heimischer Vögel und Insekten. Werden also Vögel nicht gestört – die Gehölze müssen vor dem Schnitt gründlich nach brütenden Vögeln und Nestern abgesucht werden - darf ein Formschnitt vorgenommen werden, der der Pflanze und ihrem Wachstum zu Gute kommt und der den Wildwuchs eindämmt. Auch zum Schutz der Verkehrssicherheitspflicht darf ein Schnitt vorgenommen werden. Ragen also Äste auf den Gehweg, darf man zur Schere greifen.

Wer verträgt einen Formschnitt?

Zu den immergrünen Gehölzen, die im Sommer gut einen Formschnitt vertragen können, gehören unter anderem Liguster, Spindelstrauch, Feuerdorn, Kirschlorbeer, Lebensbaum, Scheinzypressen, Stechpalmen, Wachholder und Eiben. Kirschlorbeer und Stechpalmen schneidet man am besten mit einer Handschere. Eine Heckenschere würde die Blätter durchtrennen, wodurch schnell trockene und unansehnliche Ränder entstehen. Nur wenn die Hecken regelmäßig geschnitten werden, bleiben sie schön blickdicht, denn durch den Schnitt wird das Wachstum der Gehölze angekurbelt.

Die richtige Form

Beim Heckenschnitt kommt es nicht nur auf den passenden Zeitpunkt, sondern auch auf die Form an: Denn um gesund zu bleiben, benötigen Hecken ausreichend Sonnenlicht. Daher werden sie am besten trapezartig geschnitten, so dass sie unten an der Basis breiter sind und nach oben hin schmal zulaufen. So gelangt immer ausreichend Licht an die unteren Pflanzenteile und die Gehölze verkahlen nicht so leicht von unten. Das ist besonders bei Nadelgehölzen wie Thujen oder Scheinzypressen wichtig, da sie sonst eventuell gar nicht mehr austreiben.

 

Wichtig beim Schnitt

Immergrüne Heckenpflanzen sollten nicht an heißen, sonnigen Tagen oder bei praller Sonne geschnitten werden, da die Schnittstellen sonst braun und unansehnlich werden. Trübe, bewölkte Tage eignen sich dagegen perfekt für den Schnitt. Für einen möglichst geraden Schnitt kann zur Orientierung eine Schnur zwischen zwei Stäbe die im Boden stecken gespannt werden. Dann werden zunächst die Seitenflächen von unten nach oben geschnitten, dann folgt der Schnitt der Krone. Der Formschnitt sollte außerdem bis spätestens Ende September erfolgen, da es sonst zu Frostschäden kommen kann. Der Heckenschnitt kann übrigens prima zum Mulchen verwendet werden.